Aktueller Stand: Neuer Bewerbungsschluss: 29. März 2017

Project News

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Das European Journalism Centre verkündet die ersten Gewinner der Journalistenstipendien zum Thema Globale Gesundheit

Presseerklärung
European Journalism Centre
ZUR SOFORTIGEN VERÖFFENTLICHUNG
Maastricht, 23. November 2016


The European Journalism Centre (EJC) freut sich die Gewinner der ersten Journalistenstipendien zum Thema Globale Gesundheit (Global Health Journalism Grant Programme for Germany) bekanntzugeben.

Sechs Journalisten erhalten insgesamt mehr als 73,000€ Fördergeld. Die gefoerderten Projekte zielen darauf ab, die Berichterstattung über die Gesundheitsversorgung in Entwicklungsländern zu verbessern und den deutschen Beitrag zu dieser Thematik herauszuarbeiten.

Die Stipendien werden nach der Unterzeichnung eines entsprechenden Vertrages freigegeben. Die Stipendiaten werden unterstützt von einflussreichen deutschen Medienpartnern, u.a. von Süddeutsche Zeitung, Spiegel Online, Stern und ZDF.

Die förderwürdigen Projekte adressieren eine große Bandbreite von Problemen der öffentlichen Gesundheit in Entwicklungsländern und berichten u.a. ueber die Auswirkungen von Gewalt auf die Gesundheit der Bevölkerungen in Colombia, Mexiko, Sierra Leone und Ghana; ueber den Zusammenhang zwischen öffentlicher Gesundheit und dem andauernden bewaffneten Konflikt im Sudan; ueber Notfallmedizin in Haiti; das Recht auf Gesundheitsversorgung in der Mongolei; den Kampf gegen sexuelle Gewalt gegenüber Frauen mit Reportagen aus der Demokratischen Republik Kongo und Äthiopien oder die erfolgreiche Bekämpfung von Masern in Brasilien und Tansania, und wie Europa von diesen Erfolgen lernen kann.

Die Gewinner wurden ausgewählt aufgrund ihres guten Gespürs für starke journalistische Geschichten und ihren Ansätzen, die herausgearbeiteten Fragen mit den Problemlösungsstrategien der deutschen Entwicklungspolitik zu verbinden.

Um die komplexen Geschichten zu Problemen der Gesundheitsversorgung in einer ansprechenden Weise zu vermitteln, nutzen die Gewinner vielschichtig angelegte Internetauftritte,digitale Bildergalerien, HD-Video und andere moderne journalistischen Darstellungsformen.

“Wir beabsichtigen, mit unserem Stipendienprogramm Themen der Globalen Gesundheit mit Qualitätsjournalismus zu verbinden. Das Themenfeld der globalen Gesundheit ist wichtig und verdient neue Ansätze, weg von den Stereotypen der traditionellen Berichterstattung”, so EJC- Direktor Wilfried Rütten.

Die Gewinner dieser Bewerbungsrunde werden vom 11-13 Dezember 2016 an einem zweitägigen Bootcamp in Amsterdam teilnehmen, um sich gegenseitig kennenzulernen. Weitere Ziele des bootcamps sind die journalistische Weiterentwicklung der ausgewählten Geschichten, der Einsatz multimedialer Erzählweisen und die Entwicklung von Veröffentlichungsstrategien, die eine möglichst große Publikumswirkung garantieren.

Die erste Bewerbungsrunde wurde am 14. September 2016 eröffnet und endete am 12. Oktober 2016. Hier ein kurze Vorstellung der geförderten Projekte.

Projekttitel: „Gesundheit in Zeiten des Krieges“
Team: Laura Wagenknecht (Projektführung), Nuba Reports
Projektbeschreibung: „Gesundheit in Zeiten des Krieges“ ist ein Multimedia-Reportageprojekt, dass einen seit drei Jahrzehnten andauernden Bürgerkrieg beleuchtet, der auch das Nuba Volk im Sudan erreicht hat. Dieser Konflikt wird beobachtet durch die Augen von Mitarbeitern der deutschen Organisation „German Emergency Doctors“ (GED), die einen Außenposten in der Region betreibt. Die Geschichte beschreibt die Herausforderungen, denen die Ärzte täglich ausgeliefert sind und zeigt welche Auswirkungen der Krieg auf die Bevölkerung hat.
Berichtsgebiet: Sudan
Medienpartner: ZDF
Budget: € 14,973

Projekttitel: „Im Angesicht von Gewalt“
Team: Hanno Charisius (Projektführung), Astrid Viciano, Christian Weber
Projektbeschreibung: Diese Artikelserie beschäftigt sich mit Gewalt - die traditionell als Domäne der Kriminaljustiz angesehen wird - als einem Problem der globalen Gesundheit und nimmt die Auswirkungen von Gewalt in vier Ländern genauer unter die Lupe.
Die Geschichten des Projekts beschäftigen sich mit Sierra Leone - einem Land mit sieben 7 Millionen Einwohnern, das nur einen einzigen Psychiater hat; mit Kolumbiens Kampf gegen Gewalt im Nachbeben eines langen Guerillakrieges; mit der Frage inwieweit in Ghanas langer Geschichte, die geprägt ist von Gewalt, diese Gewalt zukünftige Generationen genetisch beeinflussen kann; und welchen Einfluss häusliche Gewalt in Mexiko auf die Gesundheit der weiblichen Bevölkerung hat.
Berichtsgebiete: Sierra Leone, Ghana, Colombia, Mexiko
Medienpartner: Süddeutsche Zeitung
Budget: € 10,000

Projekttitel: Notfallmedizin in Haiti
Team: Alexis Ward (Projektführung)
Projektbeschreibung: Nachdem Hurrikan „Matthew“ Haiti heimgesucht hat, traten die enormen Herausforderungen zutage vor denen das haitianische Notfallmedizinsystem steht. Über die andauernden Bemühungen dieses System zu verbessern ist wenig bekannt. Diese Reportagereihe, die sowohl für eine Veröffentlichung im Fernsehen, als auch für eine Onlineveröffentlichung konzipiert ist, untersucht wie die traditionelle Katastrophen-Berichterstattung oft die wirklichen Ursachen ignoriert, die hinter den medizinischen Versorgungsproblem stecken und sie zeigt, wie die Haitianer Ursachenbewältigung betreiben.
Berichtsgebiet: Haiti
Medienpartner: Spiegel Online, WeltN24
Budget: € 15,950

Projekttitel: Mongolei - Zahn für Zahn
Team: Malte Werner (Projektführung)
Projektbeschreibung: Gesundheitsversorgung ist ein Grundrecht in der Mongolei, doch das medizinische Versorgungssystem ist - trotz vieler Fortschritte in den vergangenen Jahrzehnten - unfair, korrupt und überbürokratisch. Soi führen etwa mangelnde Hygienestandards bei der Zahnversorgung zu einer hohen Hepatitisrate. Diese Geschichte erzählt von einer Gruppe deutscher Zahnärzte, die in den entlegensten Winkeln der Mongolei kostenlos Patienten behandeln und beleuchtet dabei die Probleme, die besonders ganz junge Patienten trifft, die unter Mangelernährung leiden.
Berichtsgebiet: Mongolei
Medienpartner: Wochenmagazin „stern“
Budget: € 12.452 Euros

Projekttitel: Fistula: „Ein Leben in Scham“
Team: Andrea Jeska (Projektführung)
Beschreibung: Millionen afrikanischer Frauen leiden an vesicovaginalen oder rectovaginalen Fisteln. Die Gründe dafür sind meistens mangelnde Gesundheitsversorgung oder die Frauen sind Opfer von Vergewaltigungen, die als Kriegswaffe eingesetzt werden. Fistula ist eine Krankheit die Frauen sozial isoliert und sie verdammt zu einem Leben voller Scham. Diese Serie bedient sich multimedialer journalistischer Formate und untersucht die Hauptgründe und Konsequenzen von mangelnder medizinischer Versorgung für Mütter und analysiert die Gründe für die versteckte Epidemie von Fisteln in zwei Ländern: der Demokratischen Republik Kongo und Äthiopien. In den Berichten der Serie erzählen uns Opfer, Hebammen und einheimische Ärzte ihre Geschichte. Weitere Berichte untersuchen die Bemühungen der deutschen Regierung selbstbestimmte Familienplanung und Müttergesundheit, die Teil des weltweiten UN-Programms sind, zu stärken und nehmen genau unter die Lupe wie deutsche Ärzte und Nichtregierungsorganisation Schwangerschaften bei Minderjährigen und sexuelle Gewalt bekämpfen und so versuchen, die verheerenden Konsequenzen von Fisteln zu mildern. Berichtsgebiete: Demokratische Republik Kongo, Äthiopien
Medienpartner: Wochenmagazin „stern“
Budget: € 10,530

Projekttitel: “Die Ausrottung von Masern – was die Europäer von anderen Kontinenten lernen können”
Team: Josephin Mosch (Projekttführung)
Projektbeschreibung: Massenimmunisierungskampagnen waren in vielen Teilen der Welt ein Erfolgsrezept bei der vollständigen Ausrottung von Masern. In südamerikanischen Ländern wie Brasilien oder einem afrikanischen Land wie Tansania, wurde schon bei der Erstimmunisierung ein sehr großer Teil der Gesamtbevölkerung erreicht. Europäische Länder sind mit ihren Immunisierungskampagnen gegen Masern weit weniger erfolgreich.
Berichtsgebiete: Brazil, Tansania, Deutschland
Medienpartner: Bayerischer Rundfunk
Budget: € 10,000

Journalisten und Journalistinnen, die an intensiver Recherchearbeit und einer Berichterstattung über Probleme der globalen Gesundheit interessiert sind und daran, wie diese Probleme im Zusammenhang stehen mit Maßnahmen der deutschen Entwicklungspolitik in Bezug auf globale Gesundheit, ermutigen wir, uns ihre kreativen Ideen für unsere zweite Bewerbungsrunde zu schicken.

Der Einsendeschluss für alle Bewerbungen ist der 29. März 2017 (22 Uhr MEZ). Das Online-Bewerbungsformular finden Sie hier. Für weitere Fragen haben wir eine FAQ-Liste zusammengestellt oder Sie können uns per E-Mail kontaktieren unter healthreporting@journalismgrants.org.

HINWEIS FÜR REDAKTEURE:
Das Programm “Innovation in der Berichterstattung über Entwicklungszusammenarbeit” (Innovation in Development Reporting, kurz „IDR“), wurde im Januar 2013 vom EJC, mit finanzieller Unterstützung durch die Bill & Melinda Gates Stiftung ins Leben gerufen wurde. Es fördert Qualitätsjournalismus und unterstützt Berichterstattung zu Entwicklungsthemen in Form innovativer journalistischer Projekte, mit besonderer Sichtbarkeit und Wirkung. Seit 2013 wurden im Rahmen des Programms 100 Projekte finanziell unterstützt.

2015 startete das EJC eine Sonderausgabe IDR-Programms mit dem Ziel langfristig die Berichterstattung zu Themen der globalen Entwicklung zu unterstützen. Vier führende europäische Nachrichtenorganisationen (Spiegel Online, WeltN24, Dagens Nyheter, De Correspondent) wurden mit einer Förderung von je 150 000€ unterstützt.

2016 startete das EJC eine weitere Ausgabe des Programms: Das „Journalistenstipendium zum Thema Globale Gesundheit“ (Global Health Journalism Grant Programme for Germany). Dieses Programm hat das Ziel die Berichterstattung zum Themenkomplex internationale Gesundheit, Gesundheitspolitik und Entwicklungsthemen zu unterstützen, indem es journalistische Projekte fördert, die eine nachhaltige Wirkung auf das Medienpublikum in Deutschland.

Das European Journalism Centre (EJC) ist eine gemeinnützige Stiftung mit dem Ziel der Unterstützung, Förderung und qualitativen Weiterentwicklung von Journalismus und Nachrichtenmedien. Unser Auftrag konzentriert sich auf zwei Hauptaspekte: Einerseits geht es darum, Journalismus in Europa abzusichern, zu stärken und zukunftsfest zu machen. Andererseits unterstützen wir vor allem in Entwicklungs- und Schwellenländern Initiativen, die die Pressefreiheit fördern. Dabei ist es wichtig, Rahmenbedingungen zu schaffen, durch die sich ein unabhängiger und selbstbestimmter Journalismus in diesen Ländern überhaupt erst entwickeln kann. Zu diesem Zweck organisiert das EJC Themenseminare, Workshops und eine Vielzahl anderer Maßnahmen, die Journalisten bei ihrer Arbeit unterstützen.

Webseite: www.Journalistenstipendien.org
Email: healthreporting@journalismgrants.org
Facebook: http://facebook.com/journalism.grants
Twitter: http://twitter.com/journagrants
Mailingliste: http://journalismgrants.org/contact-us/
Webseite EJC: http://www.ejc.net




The European Journalism Centre announces the first winners of the Global Health Journalism Grant Programme for Germany

Press release
The European Journalism Centre
FOR IMMEDIATE RELEASE
Maastricht, 23 November 2016


The European Journalism Centre (EJC) is proud to announce the winners of the first round of the Global Health Journalism Grant Programme for Germany.

A combined total of more than €73,000 will be awarded to six journalistic projects that advance reporting on health and health related-topics and bring innovative storytelling on global health issues to a wider public.

The projects that are eligible for funding will be greenlighted upon signature of a legal contract. The awarded projects have received endorsement from significant media outlets in Germany such as Süddeutsche Zeitung, Spiegel Online, Stern, ZDF.

The winning projects touch upon a variety of health-issues in developing countries, such as the effects of violence in the overall health of populations in Sierra Leone, Ghana, Colombia and Mexico; the connection between health and violence in times of prolonged war in Sudan; emergency medicine in Haiti; the harmful consequences of a Mongolian health care system that is inequitable, highly bureaucratic and prone to corruption; the struggle to end sexual violence against women in Africa with investigations in the Democratic Republic of the Congo and Ethiopia; the successful eradication of measles in Brazil and Tanzania and the lessons this success holds for Europe where measles are on the rise.

The winners were chosen because of their solid story ideas and their ability to connect the questions raised to German policies and the country's approaches to problem solving. We rewarded stories that enable readers to understand an issue from a variety of angles. To convey complex health stories in engaging ways, the winning projects will make use of multi-layered web presentations, image galleries, high-definition video and more. In addition, the jury honoured the winners' strategies to increase the visibility and impact of their stories.

“We hope that our programme can better combine the important issues of global health and quality journalism. The topic deserve innovative and fresh approaches and needs a breakaway from global health reporting stereotypes.”, says EJC Director Wilfried Ruetten.

The winners of this round will join a boot camp training on 11-13 December 2016 in Amsterdam, where they will meet fellow grantees and learn from top-level media practitioners. They will work on the development of their stories, learn about leveraging multimedia storytelling techniques and develop publication strategies aimed at achieving the best possible public impact.

The first call for applications ran between 14 September 2016 and 12 October 2016. These are the winning projects:

Project name: “Health In Times Of War”
Team: Laura Wagenknecht (project lead), Nuba Reports
Description: “Health in times of war” is a multimedia reporting project that sheds light on the three decades long civil war that spread to the Nuba People in Sudan. The project explores this conflict through the lens of a medical outpost run by the German Emergency Doctors. The story will explain the challenges those doctors face and the impact of war on the health of a people.
Project location: Sudan
Media outlet: ZDF
Budget: € 14,973

Project name: “In The Wake Of Violence”
Team: Hanno Charisius (project lead), Astrid Viciano, Christian Weber
Description: This article series explores violence - traditionally regarded as a domain of criminal justice - as a global health issue and takes a close look at the effects of violence in four different countries. The project tells the story of Sierra Leone's only psychiatrist for a population of 7 million people, Colombia's struggle with violence in the wake of a long guerrilla war and how in Ghana a long history of violence can genetically affect subsequent generations. In Mexico the reporters will investigate the economic impact of the consequences domestic violence has on women's health. This project highlights the work of Non-governmental organisations, such as "Ärzte der Welt Deutschland", (Doctors of the World, German section), which have tackled violence and its impact on societies worldwide and therefore focused most of their work on these very issues.
Media outlet: Süddeutsche Zeitung
Budget: € 10,000

Project name: “Emergency Medicine In Haiti”
Team: Alexis Ward (project lead)
Description: After Hurricane "Matthew", the enormous challenges faced by Haiti's emergency medical system have become evident. Current efforts to improve the situation are less widely known. This reporting series for TV and online outlets explores how news coverage tends to ignore the underlying reasons for critical health problems and shows how Haitians are confronting them. Germany's government currently chairs the "Platform on Disaster Displacement". This reporting project examines how the current developments in emergency medicine in Haiti resonate in the larger global context, in which Germany occupies a leading role.
Project location: Haiti
Media outlets: Spiegel Online, WeltN24
Budget: € 15,950

Project name: “Mongolia - A Tooth For A Tooth”
Team: Malte Werner (Project lead)
Description: Health care is an universal right in Mongolia but the health care system is - despite progress in the past decades - inequitable, highly bureaucratic and prone to corruption. Insanitary dental procedures are one reason for a high rate of hepatitis infections. This story follows a group of German dentists who provide free treatment in the most remote areas of Mongolia and lays out the challenges especially their youngest patients face as a result of malnutrition.
Project location: Mongolia
Media outlet: Stern magazine
Budget: € 12.452 Euros

Project name: “Fistula: A life In Shame”
Team: Andrea Jeska (project lead)
Description: Millions of women in Africa are suffering from vesicovaginal or rectovaginal fistula mostly because they have no access to appropriate health care or are victims of rape as a weapon of war. Fistula is a disease that confines women to a life in shame and isolation. This series of multimedia pieces sets out to investigate the major causes and consequences of not having access to maternal health care and analyses the reasons for the hidden epidemic of fistula in two countries: Ethiopia and the Democratic Republic of the Congo. Victims, local doctors, and midwives tell their stories. Various reports investigate the efforts of the German government to strengthen self-determined family planning and maternal health as part of a global UN-programme and takes a close look at how German doctors and NGOs fight early pregnancies, sexual violence and try to alleviate the devastating consequences of fistula.
Project locations: Democratic Republic of the Congo, Ethiopia
Media outlet: Stern magazine
Budget: € 10,530

Project name: “Measles Eradication – What Europe Has To Learn From Other Continents”
Team: Josephin Mosch (project lead)
Description: Mass immunisation campaigns have been successful in eradicating measles entirely. South American countries like Brazil and even African countries like Tanzania reach a high percentage of the population with the first vaccination shot. European countries are much less successful in their immunisation campaigns against measles. The project also looks at several historical and political factors that contribute to the current situation in Germany where measles vaccination is not mandatory at the moment.
Project locations: Brazil, Tanzania, Germany
Media outlet: Bayerischer Rundfunk
Budget: € 10,000

Journalists interested in conducting extensive research and reporting on global health issues and their relations to German health policies are encouraged to pitch us their creative ideas in the upcoming second round of applications.

The deadline to apply is 29 March 2017 (22:00 CET). The online application form can be found here. For questions, check the FAQs or send an email to healthreporting@journalismgrants.org.
Note to editors:

The Innovation in Development Reporting Grant Programme was launched in January 2013 by the EJC with support from the Bill & Melinda Gates Foundation. The project aims to reward quality journalism and advance a new and distinctive agenda for development coverage through awarding funding to a selection of state-of-the-art reporting projects of great impact and high visibility. Since 2013 the programme granted funding to 100 projects.

In 2015 the EJC launched a special edition of the IDR grant programme aimed at supporting long term global development coverage. Four major European news organisations (Spiegel Online, Welt/N24, Dagens Nyheter, De Correspondent) were each awarded grants worth €150.000.

In 2016 the EJC launched another special edition: the “Global Health Journalism Grant Programme for Germany”. This edition aims to advance a better coverage of international health, health policy and development related issues by supporting the production of stories that have a strong impact on media audiences in Germany. The programme will continue throughout 2017 with several rounds of application.

The European Journalism Centre (EJC) is a non-profit international foundation with the remit to improve, strengthen, and underpin journalism and the news media. This mission has two main aspects: On the one hand, it is about safeguarding, enhancing, and future-proofing quality journalism in Europe and on the other hand, it is about supporting initiatives towards press freedom in emerging and developing countries. This often includes creating the framework conditions for independent and self-determined journalism in the first place. To these ends, the EJC provides thematic training, professional capacity development, and a wide range of support activities for journalists.

Website: www.Journalistenstipendien.org
Email: healthreporting@journalismgrants.org
Facebook: http://facebook.com/journalism.grants
Twitter: http://twitter.com/journagrants
Mailing list: http://journalismgrants.org/contact-us/
Website EJC: http://www.ejc.net






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